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Helferbriefe aus 5 Jahrzehnten




Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Helferbriefe der letzten Jahre.



Ein Verein, der so alt ist wie der Helferbund, stellt immer auch ein Stück gelebte Geschichte da. Die Briefe sollen Ihnen einen kleinen Einblick in die Arbeit des Helferbundes im Wandel der Zeit geben. Die Helferbriefe werden in der Regel zweimal jählich an alle Mitglieder und Interessenten versandt. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt der Arbeit bei der Unterstützung der Arbeit der Diakoniestation in Köslin.


Deep Kr. Greifenberg: Weihnachten 1943

Wie kann man mit einem Helferbund in Kontakt bleiben, der mehrere tausend Mitglieder hat und in mehr als 20 regionalen Gruppen mit deren Gruppenleiterinnen aufgeteilt ist? Vom Anfang des Jahrhunderts bis zum März 1941 ging es relativ einfach durch zuletzt achtseitige gedruckte „Helferblätter“, die in Kiel gedruckt wurden. Aus mehreren Erbschaften habe ich alte Helferblätter, aber sowohl die lose als auch die gebundene Sammlung enden mit März 1941. Während des Krieges verloren fast alle kirchlich geprägten Organisationen die Druckerlaubnis. Nun bekam ich den „1. Helferbericht 1944“ von Rita Boettcher zugeschickt, engzeilig getippt auf dünnem Schreibmaschinenpapier. Herr v. Schauberg war so freundlich, die Briefe so oft abzutippen, daß jede Gruppenleiterin ein Exemplar bekommen konnte. Rita von Gaudecker schreibt vom letzten Weihnachtsfest, als es kaum noch etwas zu kaufen gab: